Über mich und meinen Weg
Aller Anfang ist schwer! Der Weg hierher war nicht immer einfach für mich. Aber ich würde um keinen Preis der Welt etwas ändern wollen. Meine Erfahrungen haben mich zu der gemacht, die ich heute bin - und ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Davon kannst du heute profitieren.
Willst du mehr über mich und meinen Weg zu der Person, die ich heute bin wissen? Dann bleib dran und lies gerne weiter:
Mein Leben lang, schon als Kind war ich immer kernig. Die, die auf dem Klassenfoto als "die Dicke" herausgestochen ist und auch so von ihren Klassenkameraden als solche bezeichnet wurde. Bundesjugendspiele waren für mich die Hölle - weil ich unsportlich war, meine Ergebnisse schlecht und es gleichzeitig ungerecht fand, warum andere immer besser waren - ich hinterfragte aber fälschlicherweise nie etwas. In der Pubertät fing ich an, mich für Metalmusik, Konzerte und Festivals zu interessieren - mit dem Drang, irgendwie anders sein zu wollen. Grundsätzlich aber immer unzufrieden mit meinem Körper wusste ich aber auch nie, wo das Problem lag und fand es größtenteils unfair, dass ich speckig war, die meisten um mich rum aber eine (in meiner Ansicht damals) tolle Figur hatten. Mein innerster, größter Wunsch war es einfach immer, eine normale und schlanke Figur zu haben.
Neugierig, wie ich meinen Wunsch verwirklicht habe? Dann scroll gerne runter ...
2016
Nachdem immer mehr Menschen in meinem damaligen Umfeld sich im Fitnessstudio angemeldet haben sah ich darin mit meinem Höchstgewicht von 85 Kilo auf 1,64m ohne Sport und üppiger Muskulatur auch für mich die Lösung. Vorerst natürlich komplett ohne Plan, Sinn und Verstand habe ich an möglichst vielen verschiedenen Geräten schwer und falsch Gewichte bewegt, über lange Zeit blieb ich aber dabei und es zeigten sich langsam Fortschritte. Mein Körper veränderte sich, ich nahm Fett ab und durch das Krafttraining formte sich mein Körper - die ersten kleinen Babysteps im "Bodybuilding".
2017
Ich blieb dran, durchforstete das Internet nach Trainingsplänen und Ernährungsprinzipien. Integrierte Ausdauersport dazu, weil ich dachte, ich muss Laufen gehen, um mein Gewicht weiter zu reduzieren. Probierte viel aus, wechselte alle paar Wochen das System, hatte viele Struggles, auch was Essen und Ernährung anging, weil ich gar nicht wirklich wusste, was der "heilige Grahl" für mich, meinem Körper und meinen Zielen ist. Mein Gewicht konnte ich durch die Umstellung und fast täglichen zwei bis fünf Kilometerläufen auf 70 Kilo reduzieren.
2018
"Trainierst du für einen Wettkampf?" Wurde ich nach 2 Jahren kontinuilierichen Gym-Besuchen gefragt. Und ich fragte mich, was für einen Wettkampf der Mann wohl meinte. Darauf hin lies mich die Frage nicht los und ich begann zu recherchieren. Muskulöse Frauen im Glitzerbikini, halbnackt auf der Bühne - ich war geflasht. Mein Interesse war geweckt und es zog mich magisch an, mir mehr Content und Wissen dazu anzueignen.
2019
Bayrische Meisterschaft in Gersthofen 2019 - mein erster Besuch als Zuschauerin Bodybuilding Wettkampf und für mich noch mehr das Gefühl, da hin zugehören. Was diese Frauen erreicht hatten - das wollte ich auch. Ich hatte das Bedürfnis, Disziplin und Harte Arbeit sichtbar zu machen und diese final auf einer Bühne zu präsentieren - bestenfalls mit Pokal und Applaus und mir selbst den Beweis zu liefern: Alex - du kannst alles erreichen, wenn du es nur willst!
Dies bewies ich mir in diesem Jahr auch mit der Teilnahme an meinem ersten sportlichen Wettkampf überhaupt, der Hobbylauf von vier Kilometern durch Markt Indersdorf. Für den einen oder anderen mag das nicht viel sein, jedoch war es für mich ein großes Learning:
„Erfolg ist kein Glück – es ist das Ergebnis von harter Arbeit, Disziplin und Ausdauer.“
Platz 4 konnte ich von allen teilnehmenden Frauen erreichen - knapp vorbei am Treppchen, aber ich war so stolz auf mich selbst, mein größter Gewinn.
2020
Die vier Kilometer motivierten mich, dran zu bleiben und mehr zu wollen: Ich trainierte weiter für den 10 Kilometer Lauf für das Event ein Jahr später, der Straßenlauf 2020.
Leider fiel dieser aufgrund der Pandemie aus.
Aber ich schaffte es für mich selbst trotzdem und lief im August 2020 meine ersten 10 Kilometer von Markt Indersdorf nach Erdweg und zurück.
2021
Das Thema mit den Wettkämpfen lies mich nicht los und ich gelang durch eine Bekannte an einen jungen Mann, der sich im Stande sah, mich ohne eigene Erfahrung für einen Bikini-Wettkampf vorzubereiten. Das erste Mal trainierte ich nach Plan, aß nach Kalorien - und Makroangaben und es gab nur noch ein Ziel: Strahlend auf einer Bühne zu stehen und die Diät durchzuhalten.
2022
Erster Start in der Bikini - Klasse beim DFFV e.V./ WFF / NABBA - Verband World Cup 2022 in Kulmbach im Oktober
Die Vorbereitung war hart - ich quälte mich mit einer extrem niedrigen Kalorienzahl, ewigen Cardioeinheiten täglich und fünf Krafttrainings in der Woche durch die Diätphase und konnte mein Gewicht auf 55 Kilo reduzieren.
Ich hatte es geschafft. Für mich der größte Gewinn, es durchgehalten zu haben und auf der Bühne meine Bestform zu präsentieren - eine Medaille und eine Trophäe konnte ich mit einer Mittelfeldplatzierung und Finale mit nach Hause nehmen.
Was noch mehr für mich zählte, was mich nach Hause begleitete war aber, dass ich meine Leidenschaft, mein Hobby, mein Talent gefunden habe.
„Wenn du bereit bist, mehr zu geben als andere, wirst du auch mehr erreichen als die meisten.“
Doch das war erst der Anfang von etwas ganz Großen...
2023
In dem Fitnessstudio, in dem ich selbst regelmäßig trainierte, wurde eine Stelle frei. Der damalige Trainer schaute mich an und sagte: „Machs doch du – du wärst doch perfekt geeignet mit deiner Erfahrung!“ Dieser Satz hat in mir etwas entfacht. Ich habe die Chance ergriffen – und seitdem hat sich mein Leben verändert. Bis heute arbeite ich als Trainerin – und selten hat sich etwas so richtig angefühlt. Wenn ich davon erzähle, leuchten meine Augen, weil es für mich viel mehr ist als nur ein Job: Ich darf Menschen auf ihrem Weg begleiten – beim ersten Schritt, beim Dranbleiben, beim Wachsen. Ich zeige, wie man richtig trainiert – aber noch viel wichtiger: Ich zeige, dass Veränderung möglich ist. Und wenn mir jemand nach dem Training dankbar in die Augen sieht, weil er oder sie wieder an sich glaubt, dann weiß ich: Genau dafür mache ich das. Es erfüllt mich zutiefst, andere zu stärken – körperlich und mental.
Coaching ist für mich keine Tätigkeit, sondern eine Berufung.
Mit dem Wettkampf endete auch die Phase und das Ziel war erreicht. Was kam dann? Die Zeit danach war wohl das Schwierigste, was mir bisher widerfahren war. Die einseitige Unterernährung, das hohe Sportpensum, die Restriktionen und keine "Reverse-Diät", fehlende mentale Betreuung führten zu vielen Struggles. Ich kämpfte mit etwas, das in mir drin war. Der Drang, viel zu essen: Der Körper wollte sich schnellstmöglich alles wiederholen, was er widerwillig über Monate hergegeben hatte. Ich scheiterte oft. Nahm schnell unkontrolliert zu und war unglücklich, die Wettkampfform herzugeben und sah meinen Körper als Spiegel nach außen, der zeigte, dass ich wohl doch nicht so diszipliniert , wieder "dick" geworden und ziellos war.
Aber ich wusste auch, das war nicht das Ende. Ich fand zu meinem damaligen Posing-Coach zurück, die selbst Profi-Bodybuilderin ist und Mädels für Lifestyle und Bühne coacht. Und sie nahm mich auf und half mir vom ersten Moment an.
Ich lernte, dass neben Sport und Disziplin noch so viel mehr dazu gehört: Mentale Gesundheit, Nahrung nicht so emotional zu betrachten, eine Balance zu finden zwischen Leben, Familie, Freunden, Arbeit, Sport, Hobbys und sich selbst zu lieben. Selbstliebe. Ein kurzes Wort mit so viel Bedeutung. Wahrscheinlich das, wonach ich mich insgeheim immer gesehnt habe. Wonach sich wahrscheinlich die meisten Menschen irgendwo sehnen?
Wir schmiedeten Pläne: Eine Bodyrecomposition - Fett verlieren, gleichzeitig Muskulatur aufbauen und anschließend die Entscheidung, eine weitere Wettkampfsaison zu starten, denn es soll 2024 im Frühjahr wieder auf die Bühne gehen, aber dann richtig! Ich war angekommen.
Doch durch einen weiteren Schicksalsschlag in meiner Familie verlor ich den Boden unter den Füßen... meinen Papa.
„Nutze deine Zeit – sie ist das Wertvollste, was du hast.“
Warum schieben wir immer alles auf morgen? Morgen ist leichter als jetzt. Aber morgen ist es vielleicht zu spät. Also worauf wartest du noch?
2024
Die Wettkampfvorbereitung starteten wir Ende 2023 und sie lief gut, "smoother" als mein aller erstes Mal, anders. Mir zeigte es, dass es nur zu meinem eigenen Vorteil war, dass ein Profi die Planung übernahm. Ich hatte viel mehr Essen, musste aber auch anders planen, mehr Struktur in meine Tagesabläufe bekommen und Cardio sowie die festgesetzte Schrittanzahl einkalkulieren. Gegen Ende stand ich mit 16 Kilo weniger mit 57 Kilo auf meinem letzen Wettkampf. Doch was ist alles passiert? Geplant waren 3 feste Wettkämpfe mit Aussicht auf die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft, die man nur auf der Bayrischen Meisterschaft als Top 2 sichern konnte. Ich startete beim ersten Wettkampf in der Bikiniklasse und war Letzte. BÄM! Ich hatte alles gegeben, Schweiß, Tränen, Leidenschaft und als Preis die schlechteste Platzierung erhalten. Es war niederschmetternd. Aber bei Betrachtung des Line-Ups im Vergleich mit den anderen Teilnehmerinnen war klar: Ich bin nicht filigran genug, zu muskulös für die DBVF Bikini-Klasse. Planänderung: Nächster Wettkampf in Liechtenstein Antritt Wellness-Klasse und ich holte den 2. Platz! Und ich hatte es gefühlt, das war sie, meine Klasse, ich blühte auf. 2019 noch davon geträumt und dann endlich: Auf der Bayrischen Meisterschaft holte ich mir den Titel Bayrische Vize-Meisterin, den 2. Platz und die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Zwei Wochen, wohl die körperlich härtesten meines Lebens vergingen und ich holte alles raus was ging. Unter den besten 14 deutschen Wellness-Athletinnen wurde es für mich eine Finalplatzierung mit 6. Platz - stolz, überglücklich, überwältigt.
Und wie ist es im Bodybuilding: Man will immer besser werden! Neue Ziele sind natürlich gesetzt!
2025
Ich wollte nicht nur für mich trainieren –
ich wollte verstehen, wie Training wirklich wirkt.
Das Fernstudium zur Sport- und Fitnesstrainerin war mein nächster logischer Schritt:
Für mehr Wissen, mehr Tiefe – und um anderen noch besser helfen zu können.
Ich will DIR helfen! Lass mich dir zeigen, wie du ohne endlose Journey und Struggles eine gesunde Bindung zu Sport, Ernährung und deinem Körper aufbauen kannst! Spar dir kostbare Lebenszeit und mach gleich alles richtig, indem wir gemeinsam an einen perfekten Plan für dich und dein Leben arbeiten, wie wir deine körperlichen gesunden Ziele erreichen können.